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der sage

  • 1 Linus

    Linus u. Linos, ī, m. (Λίνος), Linus, I) in der Sage von Argos = ein Sohn Apollos u. der Psamathe, der Tochter des Argiverkönigs Krotopus, der aus Furcht vor ihrem Vater von der Mutter einem Hirten übergeben, unter den Lämmern der Herde erzogen und von den Hunden zerrissen wurde, weshalb Apollo ein Ungeheuer (eine Pest) über Argos sendete, das den Müttern die Kinder raubte, Stat. Theb. 1, 557–668; 6, 64 sq. – II) in der Sage von Theben = Sohn Apollos und der Muse Terpsichore, ausgezeichneter Sänger und Tonkünstler, Lehrer des Orpheus und Herkules, der, wegen seiner Fehlgriffe verlacht u. gescholten, ihn mit der Cithara erschlug, Verg. ecl. 4, 56: bei Verg. ecl. 6, 67 Hirtensänger zur Flöte, bei Prop. 2, 10, 8 Inachius gen., weil der Dichter auch diesen Linos nach Argos versetzt. – appellat., »ein Linus« = ein vom Schüler mißhandelter Lehrer, Plaut. Bacch. 155. – / Nach einer ältern Sage ist Linus ein Sohn Apollos und der Urania, der sich mit seinem Vater selbst in einen Wettkampf einließ und darüber von ihm getötet wurde, Hyg. fab. 161. Mart. 9, 86, 4. – Auf Linos bezieht sich der Klagegesang Λίος und der Klageruf aelinos (αἴλινος), s. Ov. am. 3, 9, 23.

    lateinisch-deutsches > Linus

  • 2 Linus

    Linus u. Linos, ī, m. (Λίνος), Linus, I) in der Sage von Argos = ein Sohn Apollos u. der Psamathe, der Tochter des Argiverkönigs Krotopus, der aus Furcht vor ihrem Vater von der Mutter einem Hirten übergeben, unter den Lämmern der Herde erzogen und von den Hunden zerrissen wurde, weshalb Apollo ein Ungeheuer (eine Pest) über Argos sendete, das den Müttern die Kinder raubte, Stat. Theb. 1, 557-668; 6, 64 sq. – II) in der Sage von Theben = Sohn Apollos und der Muse Terpsichore, ausgezeichneter Sänger und Tonkünstler, Lehrer des Orpheus und Herkules, der, wegen seiner Fehlgriffe verlacht u. gescholten, ihn mit der Cithara erschlug, Verg. ecl. 4, 56: bei Verg. ecl. 6, 67 Hirtensänger zur Flöte, bei Prop. 2, 10, 8 Inachius gen., weil der Dichter auch diesen Linos nach Argos versetzt. – appellat., »ein Linus« = ein vom Schüler mißhandelter Lehrer, Plaut. Bacch. 155. – Nach einer ältern Sage ist Linus ein Sohn Apollos und der Urania, der sich mit seinem Vater selbst in einen Wettkampf einließ und darüber von ihm getötet wurde, Hyg. fab. 161. Mart. 9, 86, 4. – Auf Linos bezieht sich der Klagegesang Λίος und der Klageruf aelinos (αἴλινος), s. Ov. am. 3, 9, 23.

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  • 3 fabulosus

    fābulōsus, a, um, Adi. (fabula), I) mit Sagen (Mythen) in Menge versehen, d.i. a) reich an Sagen, sagenreich, mythenreich, Graecorum carmina, Curt. 3, 1, 2: materia, Plin. ep. 8, 4, 1: narrationes, Leo serm. 16, 5 in. – b) von dem viele Mythen erzählt werden, in der Mythe ( Mythologie) berühmt (vgl. Orelli Hor. carm. 1, 22, 7), Charybdis, Sen.: Derceto, Plin.: palumbes, Hor.: Hydaspes, Hor.: mons Africae fabulosissimus Atlas, Plin. – II) zur Sage ( Mythe) geneigt, die Sage ( Mythe) liebend, antiquitas, Iustin. 2, 6, 7: vetustas, Amm. 14, 11, 26 u. 22, 2, 13: Graecia, Amm. 18, 6, 23. – III) = μυθικός, der Sage ( Mythe) angehörig, a) eig.: huius loci antiquitas, Iustin. 4, 1, 8: genus theologiae, Augustin. de civ. dei 6, 5 in. – b) übtr., der Sage ( Mythe) ähnlich, fabelhaft, wunderbar, unglaublich, undenkbar, unerhört, monstra, Flor.: supplicia inferorum, Ps. Quint. decl.: fabulosae altitudinis nives, Flor.: pollicitatio, Petron.: multitudo, Amm.: longum est de hac re et prope fabulosum amplius dicere, Cassian. de inc. Chr. 7, 6 in.: fabulosum enim arbitror de strigibus m. folg. Acc. u. Infin., Plin. 11, 232: nihil, inquit, hāc fabulā fabulosius, Apul.: de Prometheo omnia fabulosa arbitror: Midae quidem anulum... quis non fabulosiorem fateatur, Plin. – neutr. pl. subst., fabulosa et in carminibus tradita, Quint.: quamvis fabulosa et immania credebantur, noch so Undenkliches u. Entsetzliches, Tac.: a fabulis fabulosa secernere, Macr.

    lateinisch-deutsches > fabulosus

  • 4 fabulosus

    fābulōsus, a, um, Adi. (fabula), I) mit Sagen (Mythen) in Menge versehen, d.i. a) reich an Sagen, sagenreich, mythenreich, Graecorum carmina, Curt. 3, 1, 2: materia, Plin. ep. 8, 4, 1: narrationes, Leo serm. 16, 5 in. – b) von dem viele Mythen erzählt werden, in der Mythe ( Mythologie) berühmt (vgl. Orelli Hor. carm. 1, 22, 7), Charybdis, Sen.: Derceto, Plin.: palumbes, Hor.: Hydaspes, Hor.: mons Africae fabulosissimus Atlas, Plin. – II) zur Sage ( Mythe) geneigt, die Sage ( Mythe) liebend, antiquitas, Iustin. 2, 6, 7: vetustas, Amm. 14, 11, 26 u. 22, 2, 13: Graecia, Amm. 18, 6, 23. – III) = μυθικός, der Sage ( Mythe) angehörig, a) eig.: huius loci antiquitas, Iustin. 4, 1, 8: genus theologiae, Augustin. de civ. dei 6, 5 in. – b) übtr., der Sage ( Mythe) ähnlich, fabelhaft, wunderbar, unglaublich, undenkbar, unerhört, monstra, Flor.: supplicia inferorum, Ps. Quint. decl.: fabulosae altitudinis nives, Flor.: pollicitatio, Petron.: multitudo, Amm.: longum est de hac re et prope fabulosum amplius dicere, Cassian. de inc. Chr. 7, 6 in.: fabulosum enim arbitror de strigibus m. folg. Acc. u. Infin., Plin. 11, 232: nihil, inquit, hāc fabulā fabulosius, Apul.: de Prometheo omnia fabulosa arbitror: Midae quidem anulum... quis non fabulosiorem fateatur, Plin. – neutr. pl. subst., fabulosa et in carminibus tradita, Quint.: quamvis fabulosa et immania credeban-
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    tur, noch so Undenkliches u. Entsetzliches, Tac.: a fabulis fabulosa secernere, Macr.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > fabulosus

  • 5 Amazon

    Amāzōn, onis, Akk. onem u. ona, f. (Ἀμαζών), die Amazone, gew. Plur. Amāzones, um, Akk. onas, f. (Ἀμαζόνες), die Amazonen, I) ein mythisches kriegerisches Frauenvolk, das, von einer Königin regiert, keine Männer unter sich duldete und der Sage nach vom Kaukasus her in das westliche Asien, bes. in die Gegend des heutigen Trebisonde, an dem Flusse Thermodon (j. Termeh, Verg. Aen. 11, 659 sq.), in die Gefilde von Themiskyra (Sall. hist. fr. 3, 46 ed. Kritz od. 49 ed. Dietsch), aber auch auf die Inseln Lesbos, Samothrake, ja bis nach Griechenland (Böotien, Athen) zog, Iustin. 2, 4. Curt. 6, 5 (19), 24 sqq. – Sie werden geschildert u. in der Kunst dargestellt als kräftige kriegerische Jungfrauen, mit Speer (hasta), Streitaxt (securis), mondförmigem Schild (lunata od. Amazonia pelta), den Kriegergurt (zona) um die Hüften, mit Bogen u. Köcher (pharetra) u. mit dem Schwert an einem Wehrgehenk, das über die Brust läuft; vgl. Sen. Phaedr. 395 sqq. Claud. rapt. Pros. 2, 62 sqq. Ov. her. 21, 119; auf allen Darstellungen der Kunst immer mit zwei Brüsten, obgleich man sich bei den Griechen (nach der Ableitung von α u. μαζός = »brustlos« od. »einbrüstig«) die Amazonen mit verstümmelter od. vernichteter rechter Brust (als Sinnbild vernichteter Weiblichkeit u. Mütterlichkeit) dachte; vgl. Iustin. 2, 4, 11. – Dunkle Sagen von bewaffneten szythischen Frauen, die am Kriege teilgenommen, u. alte Überlieferungen von Hierodulen streitbarer Göttinnen, bes. der Artemis, mögen den Mythus von den Amazonen geschaffen haben, die die neuere Symbolik als Mondpriesterinnen u. Dienerinnen der Artemis deutet; vgl. W. Stricker, Die Amazonen in Sage u. Schrift. Berl. 1874. – / Sing. Amazon, Verg. Aen. 11, 648. Sen. Agam. 219. Ampel. 8, 18. Val. Flacc. 5, 89: Akk. Amazonem, Plin. 7, 201; Amazona, Ov. art. am. 2, 743: Spät. Nbf. Amāzona, ae, f., Tert. adv. Marc. 1, 1. Hyg. fab. 30 u. 241. Iordan. Get. 5. § 44 M. – II) übtr., eine Liebesheldin, die gleichsam unter Amors Fahnen dient, Ov. art. am. 2, 743; vg. 3, 1. – Dav.: 1) Amāzonicus, a, um (Ἀμαζονικός), amazonisch, amazonenartig, parma, pelta, Plin.: secures, Suet. – dah. montes Amaconici = ( unten no. 3) Amazonius mons, ein Teil des Taurus im Amazonengebiet (am Thermodon), Mela 1, 19, 13 (1. § 109) dass. A. Taurus, Plin. 5, 99. – 2) Amāzonis, idis, f. (Ἀμαζονίς), gew. Plur. Amāzonides, dum, Akk. das, poet. Nbf. v. Amazones, die Amazonen, Verg. u.a. Dichter. – Sing. als Titel eines Gedichts, Mart. 4, 29. – 3) Amāzonius, a, um (Ἀμαζόνιος), amazonisch, pharetra, Verg.: securis, Hor. u. Ov.: pelta, Stat.: balteus, Hyg.: cultus, Sen. poët. – dah. vir, d.i. Hippolytus, Sohn des Theseus von einer Amazone, Ov. her. 4, 2. – mons (s. ob. Amazonicus), Plin. 6, 10. – in dessen Nähe, Amazonium, ī, n., Lagerplatz u. nachher Stadt der Amazonen bei Themiskyra, Plin. 6, 10. Mela 1, 19, 9 (1. § 105).

    lateinisch-deutsches > Amazon

  • 6 Amazon

    Amāzōn, onis, Akk. onem u. ona, f. (Ἀμαζών), die Amazone, gew. Plur. Amāzones, um, Akk. onas, f. (Ἀμαζόνες), die Amazonen, I) ein mythisches kriegerisches Frauenvolk, das, von einer Königin regiert, keine Männer unter sich duldete und der Sage nach vom Kaukasus her in das westliche Asien, bes. in die Gegend des heutigen Trebisonde, an dem Flusse Thermodon (j. Termeh, Verg. Aen. 11, 659 sq.), in die Gefilde von Themiskyra (Sall. hist. fr. 3, 46 ed. Kritz od. 49 ed. Dietsch), aber auch auf die Inseln Lesbos, Samothrake, ja bis nach Griechenland (Böotien, Athen) zog, Iustin. 2, 4. Curt. 6, 5 (19), 24 sqq. – Sie werden geschildert u. in der Kunst dargestellt als kräftige kriegerische Jungfrauen, mit Speer (hasta), Streitaxt (securis), mondförmigem Schild (lunata od. Amazonia pelta), den Kriegergurt (zona) um die Hüften, mit Bogen u. Köcher (pharetra) u. mit dem Schwert an einem Wehrgehenk, das über die Brust läuft; vgl. Sen. Phaedr. 395 sqq. Claud. rapt. Pros. 2, 62 sqq. Ov. her. 21, 119; auf allen Darstellungen der Kunst immer mit zwei Brüsten, obgleich man sich bei den Griechen (nach der Ableitung von α u. μαζός = »brustlos« od. »einbrüstig«) die Amazonen mit verstümmelter od. vernichteter rechter Brust (als Sinnbild vernichteter Weiblichkeit u. Mütterlichkeit) dachte; vgl. Iustin. 2, 4,
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    11. – Dunkle Sagen von bewaffneten szythischen Frauen, die am Kriege teilgenommen, u. alte Überlieferungen von Hierodulen streitbarer Göttinnen, bes. der Artemis, mögen den Mythus von den Amazonen geschaffen haben, die die neuere Symbolik als Mondpriesterinnen u. Dienerinnen der Artemis deutet; vgl. W. Stricker, Die Amazonen in Sage u. Schrift. Berl. 1874. – Sing. Amazon, Verg. Aen. 11, 648. Sen. Agam. 219. Ampel. 8, 18. Val. Flacc. 5, 89: Akk. Amazonem, Plin. 7, 201; Amazona, Ov. art. am. 2, 743: Spät. Nbf. Amāzona, ae, f., Tert. adv. Marc. 1, 1. Hyg. fab. 30 u. 241. Iordan. Get. 5. § 44 M. – II) übtr., eine Liebesheldin, die gleichsam unter Amors Fahnen dient, Ov. art. am. 2, 743; vg. 3, 1. – Dav.: 1) Amāzonicus, a, um (Ἀμαζονικός), amazonisch, amazonenartig, parma, pelta, Plin.: secures, Suet. – dah. montes Amaconici = ( unten no. 3) Amazonius mons, ein Teil des Taurus im Amazonengebiet (am Thermodon), Mela 1, 19, 13 (1. § 109) dass. A. Taurus, Plin. 5, 99. – 2) Amāzonis, idis, f. (Ἀμαζονίς), gew. Plur. Amāzonides, dum, Akk. das, poet. Nbf. v. Amazones, die Amazonen, Verg. u.a. Dichter. – Sing. als Titel eines Gedichts, Mart. 4, 29. – 3) Amāzonius, a, um (Ἀμαζόνιος), amazonisch, pharetra, Verg.: securis, Hor. u. Ov.: pelta, Stat.: balteus, Hyg.: cultus, Sen. poët. – dah. vir, d.i. Hippolytus, Sohn des Theseus von einer Amazone,
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    Ov. her. 4, 2. – mons (s. ob. Amazonicus), Plin. 6, 10. – in dessen Nähe, Amazonium, ī, n., Lagerplatz u. nachher Stadt der Amazonen bei Themiskyra, Plin. 6, 10. Mela 1, 19, 9 (1. § 105).

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  • 7 Alba [2]

    2. Alba, ae, f. (verwandt mit albus, ἀλφός, sabin. alpus, mhd. »die Albe«, d.i. schneeiges Hochgebirge), I) Name mehrerer hochgelegener Städte, von denen bes. merkwürdig: A) mit dem Beinamen Longa, die älteste latinische Stadt, nach der Sage von Askanius erbaut, Mutterstadt der Römer, auf einem schmalen, langgedehnten Hügelrücken (dah. Longa) an der Südostseite des Randes, der den Albanersee einschließt, den höchsten Gipfel des mons Albanus im Rücken, bei dem jetzigen Kloster Palazzuola, die zur Zeit ihrer Blüte viele Kolonien in die umliegende reich gesegnete Gegend sandte, aber schon unter Tullus Hostilius von den Römern aus immer zerstört wurde, s. Enn. ann. 34 (66), wo arch. Genet. Albai Longai. Varr. LL. 5, 144. Liv. 1, 3 u. 23 33. Verg. Aen. 1, 271; 6, 766. Longa Alba, Cic. de re publ. 2, 4. – Dav.: a) Albānus, a, um, albanisch, aus od. von Alba, tumuli atque luci, Cic.: exercitus, pubes, pax, Liv.: nux, Plin.: secures, poet. = römische, Hor.: exactor, Lucil. sat. 26, 74: virgines, albanische Vestalinnen, Ascon. Cic. Mil. p. 35, 18 K. Corp. inscr. Lat. 6, 2172. – Plur. subst., Albānī, ōrum, m., die Einw. von Alba, die Albaner, Varr. LL. u.a. – bes. mons A., der westl. Gipfel des jetzigen Albanergebirges, j. Monte Cavo, der heilige Berg der Latiner, mit einem Tempel des Juppiter Latiaris auf dem höchsten Gipfel, zu dem ein gepflasterter Weg die Festzüge an den feriae Latinae (Bundesfeste der Latiner), Plin. 3, 69, sowie die röm. Feldherren bei einer Ovation hinaufführte, Liv. 26, 21, 6: dort befanden sich die Albani tumuli atque luci, Cic. Mil. 85, u. das nemus Albanum, Liv. 5, 15, 2: dort wuchs vinum Albanum, Hor. sat. 2, 8, 16; vgl. Plin. 14, 64: dahin gehört auch die comissatio Albana, von Domitian gehalten, Mart. 12, 48, 11. – lacus A., der am westl. Fuße des mons Alb. gelegene höchst malerische tiefe See, j. Lago di Albano od. di Castello, bei der Belagerung von Veji durch einen angelegten Stollen abgeleitet, Cic. de div. 1, 100 (wo auch Albana aqua, das Wasser des Sees von Albano), Liv. 5, 15 sqq. – Albānum, ī, n. (sc. praedium), das Albanum, Name der großen Villen des Pompejus (Cic. ad Att. 4, 11, 1) u. anderer reicher Römer, namentl. des Kaisers Nero (Suet. Ner. 25, 1) u. Domitian (Suet. Dom. 4, 4; dessen Alb. auch Albana arx, Tac. Agr. 45, 2. Iuven. 4, 145, u. Albanus secessus, Suet. Dom. 19), aus denen später eine Munizipalstadt (Municipium Albanum) entstand, tiefer am Berge als das alte Alba Longa, von der noch jetzt interessante Überreste beim heutigen Albano an der appischen Straße vorbanden sind. – A. lapidicinae, Brüche des lapis Albanus (Plin. 36, 166; jetzt in Rom peperino, in Neapel piperno od. pipierno gen.), in der Nähe des alten Alba Longa gebrochen, häufig zu Bauten usw. gebraucht, Vitr. 2, 7, 1; dah. A. columnae, Säulen aus Peperin, Cic. b. Quint. 5, 13, 40. Suet. Aug. 72, 1. – b) Albēnsēs populi, die albensischen Gemeinden, Gesamtname der einzelnen Gemeinden von Alba Longa u.a. Ortschaften, die auf dem mons Albanus die feriae Latinae feierten, Plin. 3, 69. – B) Alba Fucentis od. Albensium Alba od. gew. bl. Alba, urspr. Stadt der Marser, dann röm. Kolonie in Samnium am Fucinus-See (j. Celano), auf einem hohen Felsen gelegen, gew. bl. Alba, wie noch jetzt Alba od. Albi, bedeutende Festung u. Staatsgefängnis der Römer, Alb. Fuc., Charis. 106, 1 u. 5 (Abl. Albā Fucente): Albensium Alba, Plin. 3, 106: bl. Alba, Cic. ad Att. 9, 6, 1; Phil. 3. 6. Caes. b.c. 1, 15, 7. Liv. 10. 1, 1. Vell. 1, 14, 5: als Staatsgef., Liv. 30, 17, 2; 45, 42, 4. Liv. epit. 61. – Dav. Albēnsis, e, zu Alba Fuc. gehörig, albensisch, ager, Liv.: rus, nuces, Plin. – Plur. subst., Albēnsēs, ium, m., die Einw. von Alba Fuc., die Albenser, Cornif. rhet. u. Plin. (versch. von Albenses populi u. von Albani, s. ob. no. I, A u. Varr. LL. 8, 35. Charis. 106, 1). – II) Alba (mons), das Gebirge der schwäbischen Alb mit ihrer Fortsetzung, dem Albuch, Vopisc. Prob. 13, 7.

    lateinisch-deutsches > Alba [2]

  • 8 venus [1]

    1. venus, eris, f. (altindisch vánas, Lieblichkeit, ahd. wunnia, Wonne), I) appellat., die Anmut, die anmutige Schönheit, der Liebreiz, die Lieblichkeit, der Reiz, a) übh.: quo fugit venus? Hor.: bene nummatum decorat suadela venusque, Hor. – Plur., omnes veneres atque venustates, Plaut. Stich. 278. – b) in Werken der Kunst: fabula nullius veneris, Hor.: illa solis Atticis concessa venus, Quint.: deesse iis (pictoribus) illam suam venerem, quam Graeci charita vocant, Plin. – Plur., Isocrates omnes dicendi veneres sectatus est, Quint. 10, 1, 79. – II) nom. propr., Venus, A) Venus, die Göttin der Huld u. Liebe, nach der Sage Gattin Vulkans, Mutter des Kupido, Cic. de nat. deor. 3, 59 sq. Varro r.r. 1, 1, 6. Lucr. 1, 2. Hor. carm. 1, 30, 1: Venus caelestis (Ggstz. vulgaria), Apul. apol. 12: etiamne militaris Venus castrensibus flagitiis praesidet et puerorum stupris? Arnob. 4, 7. – Veneris puer, v. Kupido, Ov. am. 1, 10, 17: Veneris filius, v. Kupido, Ov. met. 1, 463, von Äneas (den Anchises mit der Venus gezeugt), Verg. Aen. 1, 325; u. scherzh. Venere prognatus, v. Cäsar, Cael. in Cic. ep. 8, 15, 2: mensis Veneris, v. April, Ov. fast. 4, 61: Plur. Veneres Cupidinesque, Catull. 3, 1 u. 13, 12. Mart. 9, 11, 9 u. 11, 13, 16. – archaist. Genet. Venerus, Corp. inscr. Lat. 1, 565. lin. 7. u. 1, 1495: Dat. Venerei, ibid. 1, 1475. – Venus als masc. (vgl. Macr. sat. 3, 8, 3), Laev. fr. p. 79 M. Calvi fr. 8. p. 84 M. – B) meton.: 1) die Geschlechtsliebe, sine Cerere et Libero friget Venus, Ter.: marita, eheliche Liebe, Ov. – euphemist. für Beischlaf, Begattung, von Menschen u. Tieren, incertam Venerem rapientes, ungewisse Liebe genießend, Hor.: frigidus in Venerem, Verg.: iuvenum sera Venus, Tac.: auch rapere Venerem, empfangen, Verg.: Venus aversa, Päderastie, Capit. Albin. 11, 7: saepe morbum comitialem in pueris veneris (des Begattungstriebes, der Mannbarkeit), in puellis menstruorum initium (Eintritt) tollit, Cels. 3, 23. – 2) der geliebte Gegenstand, die Geliebte, sera, bejahrte, Ov.: meae Veneri sunt munera parta, Verg.: periuria Veneris, der Verliebten, Tibull. – 3) der Venuswurf, der glücklichste Wurf im Würfelspiele, wenn jeder Würfel oben eine andere Zahl der Augen zeigte, Prop. 4, 8, 45 sq. (Ggstz. canis), Venerem iecerat, Aug. b. Suet. Aug. 71, 2. – bildl., ille habuit suam Venerem, hat seinen Glückswurf getan, Sen. de benef. 2, 28, 2. – 4) der Venusstern, die Venus, ein Planet, Cic.: stella Veneris, Cic. – Dav.: A) Venerius ( nicht Venereus, s. Baiter not. crit. zu Cic. Tusc. 4, 68 ed. Orell. 2.), a, um, 1) zur Venus gehörig, Venus-, sacerdos od. antistita, Priesterin der Venus, Plaut.: Venerii servi, auch bl. Venerii, die Diener (Hierodulen) der erycinischen Venus in Sizilien, Cic.: spöttisch von Verres, homo Venerius, Diener der Venus, verbuhlt, Cic. – subst., a) Venerius, ī, m. (sc. iactus), der Venuswurf, der glücklichste Wurf (s. no. B, 3), Cic. de div. 1, 23 u. 2, 48: so auch hoc Venerium est, ein glücklicher Wurf, Plaut. asin. 905. – b) Veneriae, ārum, f., eine Muschelart, die Venusmuscheln, Sen. u. Plin. – Veneria pira, eine Art Birnen, die Venusbirnen, Colum. u. Plin. – c) Veneria, ae, f., eine Stadt, s. Sicca. – 2) zur sinnlichen Liebe gehörig, fleischlich, geschlechtlich, unzüchtig, res, Beischlaf, Cic. u. Nep.: so auch voluptates, complexus, Cic.: amor, Nep.: delphinus, geil, Gell.: Venerio morbo implicare alqm, mit einer geschlechtlichen Krankheit behaften (v. einer Quelle), Vitr. 2, 8, 12: nostros quoque antiquiores poëtas amasios ac Venerios (der sinnlichen Liebe ergeben) fuisse, Gell. 19, 9, 9. – B) Venerālia, ōrum u. ium, n., ein drei Tage vor dem ersten April gefeiertes Venusfest ( bei Plutarch. de quaest. Rom. 45 τῶν Ουενεραλίων εορτή gen.), Kalend. vet. in Graev. Thes. tom. 8. p. 98.

    lateinisch-deutsches > venus [1]

  • 9 Alba

    2. Alba, ae, f. (verwandt mit albus, ἀλφός, sabin. alpus, mhd. »die Albe«, d.i. schneeiges Hochgebirge), I) Name mehrerer hochgelegener Städte, von denen bes. merkwürdig: A) mit dem Beinamen Longa, die älteste latinische Stadt, nach der Sage von Askanius erbaut, Mutterstadt der Römer, auf einem schmalen, langgedehnten Hügelrücken (dah. Longa) an der Südostseite des Randes, der den Albanersee einschließt, den höchsten Gipfel des mons Albanus im Rücken, bei dem jetzigen Kloster Palazzuola, die zur Zeit ihrer Blüte viele Kolonien in die umliegende reich gesegnete Gegend sandte, aber schon unter Tullus Hostilius von den Römern aus immer zerstört wurde, s. Enn. ann. 34 (66), wo arch. Genet. Albai Longai. Varr. LL. 5, 144. Liv. 1, 3 u. 23 33. Verg. Aen. 1, 271; 6, 766. Longa Alba, Cic. de re publ. 2, 4. – Dav.: a) Albānus, a, um, albanisch, aus od. von Alba, tumuli atque luci, Cic.: exercitus, pubes, pax, Liv.: nux, Plin.: secures, poet. = römische, Hor.: exactor, Lucil. sat. 26, 74: virgines, albanische Vestalinnen, Ascon. Cic. Mil. p. 35, 18 K. Corp. inscr. Lat. 6, 2172. – Plur. subst., Albānī, ōrum, m., die Einw. von Alba, die Albaner, Varr. LL. u.a. – bes. mons A., der westl. Gipfel des jetzigen Albanergebirges, j. Monte Cavo, der heilige Berg der Latiner, mit einem Tempel des Juppiter La-
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    tiaris auf dem höchsten Gipfel, zu dem ein gepflasterter Weg die Festzüge an den feriae Latinae (Bundesfeste der Latiner), Plin. 3, 69, sowie die röm. Feldherren bei einer Ovation hinaufführte, Liv. 26, 21, 6: dort befanden sich die Albani tumuli atque luci, Cic. Mil. 85, u. das nemus Albanum, Liv. 5, 15, 2: dort wuchs vinum Albanum, Hor. sat. 2, 8, 16; vgl. Plin. 14, 64: dahin gehört auch die comissatio Albana, von Domitian gehalten, Mart. 12, 48, 11. – lacus A., der am westl. Fuße des mons Alb. gelegene höchst malerische tiefe See, j. Lago di Albano od. di Castello, bei der Belagerung von Veji durch einen angelegten Stollen abgeleitet, Cic. de div. 1, 100 (wo auch Albana aqua, das Wasser des Sees von Albano), Liv. 5, 15 sqq. – Albānum, ī, n. (sc. praedium), das Albanum, Name der großen Villen des Pompejus (Cic. ad Att. 4, 11, 1) u. anderer reicher Römer, namentl. des Kaisers Nero (Suet. Ner. 25, 1) u. Domitian (Suet. Dom. 4, 4; dessen Alb. auch Albana arx, Tac. Agr. 45, 2. Iuven. 4, 145, u. Albanus secessus, Suet. Dom. 19), aus denen später eine Munizipalstadt (Municipium Albanum) entstand, tiefer am Berge als das alte Alba Longa, von der noch jetzt interessante Überreste beim heutigen Albano an der appischen Straße vorbanden sind. – A. lapidicinae, Brüche des lapis Albanus (Plin. 36, 166; jetzt in Rom peperino, in Neapel piperno od. pipierno
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    gen.), in der Nähe des alten Alba Longa gebrochen, häufig zu Bauten usw. gebraucht, Vitr. 2, 7, 1; dah. A. columnae, Säulen aus Peperin, Cic. b. Quint. 5, 13, 40. Suet. Aug. 72, 1. – b) Albēnsēs populi, die albensischen Gemeinden, Gesamtname der einzelnen Gemeinden von Alba Longa u.a. Ortschaften, die auf dem mons Albanus die feriae Latinae feierten, Plin. 3, 69. – B) Alba Fucentis od. Albensium Alba od. gew. bl. Alba, urspr. Stadt der Marser, dann röm. Kolonie in Samnium am Fucinus-See (j. Celano), auf einem hohen Felsen gelegen, gew. bl. Alba, wie noch jetzt Alba od. Albi, bedeutende Festung u. Staatsgefängnis der Römer, Alb. Fuc., Charis. 106, 1 u. 5 (Abl. Albā Fucente): Albensium Alba, Plin. 3, 106: bl. Alba, Cic. ad Att. 9, 6, 1; Phil. 3. 6. Caes. b.c. 1, 15, 7. Liv. 10. 1, 1. Vell. 1, 14, 5: als Staatsgef., Liv. 30, 17, 2; 45, 42, 4. Liv. epit. 61. – Dav. Albēnsis, e, zu Alba Fuc. gehörig, albensisch, ager, Liv.: rus, nuces, Plin. – Plur. subst., Albēnsēs, ium, m., die Einw. von Alba Fuc., die Albenser, Cornif. rhet. u. Plin. (versch. von Albenses populi u. von Albani, s. ob. no. I, A u. Varr. LL. 8, 35. Charis. 106, 1). – II) Alba (mons), das Gebirge der schwäbischen Alb mit ihrer Fortsetzung, dem Albuch, Vopisc. Prob. 13, 7.

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  • 10 venus

    1. venus, eris, f. (altindisch vánas, Lieblichkeit, ahd. wunnia, Wonne), I) appellat., die Anmut, die anmutige Schönheit, der Liebreiz, die Lieblichkeit, der Reiz, a) übh.: quo fugit venus? Hor.: bene nummatum decorat suadela venusque, Hor. – Plur., omnes veneres atque venustates, Plaut. Stich. 278. – b) in Werken der Kunst: fabula nullius veneris, Hor.: illa solis Atticis concessa venus, Quint.: deesse iis (pictoribus) illam suam venerem, quam Graeci charita vocant, Plin. – Plur., Isocrates omnes dicendi veneres sectatus est, Quint. 10, 1, 79. – II) nom. propr., Venus, A) Venus, die Göttin der Huld u. Liebe, nach der Sage Gattin Vulkans, Mutter des Kupido, Cic. de nat. deor. 3, 59 sq. Varro r.r. 1, 1, 6. Lucr. 1, 2. Hor. carm. 1, 30, 1: Venus caelestis (Ggstz. vulgaria), Apul. apol. 12: etiamne militaris Venus castrensibus flagitiis praesidet et puerorum stupris? Arnob. 4, 7. – Veneris puer, v. Kupido, Ov. am. 1, 10, 17: Veneris filius, v. Kupido, Ov. met. 1, 463, von Äneas (den Anchises mit der Venus gezeugt), Verg. Aen. 1, 325; u. scherzh. Venere prognatus, v. Cäsar, Cael. in Cic. ep. 8, 15, 2: mensis Veneris, v. April, Ov. fast. 4, 61: Plur. Veneres Cupidinesque, Catull. 3, 1 u. 13, 12. Mart. 9, 11, 9 u. 11, 13, 16. – archaist. Genet. Venerus, Corp. inscr. Lat. 1, 565. lin. 7. u. 1, 1495: Dat. Venerei, ibid. 1, 1475. – Venus als masc. (vgl. Macr.
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    sat. 3, 8, 3), Laev. fr. p. 79 M. Calvi fr. 8. p. 84 M. – B) meton.: 1) die Geschlechtsliebe, sine Cerere et Libero friget Venus, Ter.: marita, eheliche Liebe, Ov. – euphemist. für Beischlaf, Begattung, von Menschen u. Tieren, incertam Venerem rapientes, ungewisse Liebe genießend, Hor.: frigidus in Venerem, Verg.: iuvenum sera Venus, Tac.: auch rapere Venerem, empfangen, Verg.: Venus aversa, Päderastie, Capit. Albin. 11, 7: saepe morbum comitialem in pueris veneris (des Begattungstriebes, der Mannbarkeit), in puellis menstruorum initium (Eintritt) tollit, Cels. 3, 23. – 2) der geliebte Gegenstand, die Geliebte, sera, bejahrte, Ov.: meae Veneri sunt munera parta, Verg.: periuria Veneris, der Verliebten, Tibull. – 3) der Venuswurf, der glücklichste Wurf im Würfelspiele, wenn jeder Würfel oben eine andere Zahl der Augen zeigte, Prop. 4, 8, 45 sq. (Ggstz. canis), Venerem iecerat, Aug. b. Suet. Aug. 71, 2. – bildl., ille habuit suam Venerem, hat seinen Glückswurf getan, Sen. de benef. 2, 28, 2. – 4) der Venusstern, die Venus, ein Planet, Cic.: stella Veneris, Cic. – Dav.: A) Venerius ( nicht Venereus, s. Baiter not. crit. zu Cic. Tusc. 4, 68 ed. Orell. 2.), a, um, 1) zur Venus gehörig, Venus-, sacerdos od. antistita, Priesterin der Venus, Plaut.: Venerii servi, auch bl. Venerii, die Diener (Hierodulen) der erycinischen Venus in Sizilien, Cic.: spöttisch von Verres, homo Venerius, Diener
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    der Venus, verbuhlt, Cic. – subst., a) Venerius, ī, m. (sc. iactus), der Venuswurf, der glücklichste Wurf (s. no. B, 3), Cic. de div. 1, 23 u. 2, 48: so auch hoc Venerium est, ein glücklicher Wurf, Plaut. asin. 905. – b) Veneriae, ārum, f., eine Muschelart, die Venusmuscheln, Sen. u. Plin. – Veneria pira, eine Art Birnen, die Venusbirnen, Colum. u. Plin. – c) Veneria, ae, f., eine Stadt, s. Sicca. – 2) zur sinnlichen Liebe gehörig, fleischlich, geschlechtlich, unzüchtig, res, Beischlaf, Cic. u. Nep.: so auch voluptates, complexus, Cic.: amor, Nep.: delphinus, geil, Gell.: Venerio morbo implicare alqm, mit einer geschlechtlichen Krankheit behaften (v. einer Quelle), Vitr. 2, 8, 12: nostros quoque antiquiores poëtas amasios ac Venerios (der sinnlichen Liebe ergeben) fuisse, Gell. 19, 9, 9. – B) Venerālia, ōrum u. ium, n., ein drei Tage vor dem ersten April gefeiertes Venusfest ( bei Plutarch. de quaest. Rom. 45 τῶν Ουενεραλίων εορτή gen.), Kalend. vet. in Graev. Thes. tom. 8. p. 98.
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    2. vēnus, ūs u. ī, m. (altindisch vasná-s, Kaufpreis, griech. ὦνος, Preis, ὠνεισθαι, kaufen), der Verkauf, nur im Dat. u. Acc. vorkommend: a) Dat., venui u. veno, zB. venui subicere, verkaufen, Apul.: venui habere, zu verkaufen haben, Apul.: veno dare alqd alci, an jmd. verhandeln, für Geld preisgeben, Tac.: veno exercere alqd, mit etwas handeln, Tac.: posita veno, zum Verkaufe ausgesetzt, Tac. Vgl. Nipperd. Tac. ann. 4, 1. – b) am häufigsten Acc.: venum dare, verkaufen, Sall. u.a.: so auch venum distrahere, Gell.: eo venum deferre, Porphyr.: venum ire, verkauft werden, Liv.: so auch venum redire, Claud.: Delfos (so!) venum pecus agere, Pacuv. fr.

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  • 11 Caelius

    Caelius (Coelius), a, um, I) Name eines röm. plebej. Geschlechts in den Familien der Caldi u. Rufi. Bes. bekannt sind: A) C. Caelius Caldus, ein Zeitgenosse des L. Krassus Orator, aus niederem Stande, der durch Tüchtigkeit u. seine Beredsamkeit zu den höchsten Ehrenstellen gelangte, als Volkstribun Verf. eines Gesetzes, nach dem in den Gerichten auch über Fälle des Hochverrats durch Täfelchen abgestimmt werden sollte, Cic. de or. 1, 117; Planc. 52; de legg. 3, 36. – B) L. Caelius Antipater, ein berühmter röm. Annalist u. Rechtskundiger, Zeitgenosse der Gracchen, Freund des L. Krassus Orator, behandelte in 7 Büchern Annales die Geschichte des zweiten punischen Kriegs (von Livius viel benutzt), Cic. de legg. 1, 6; de or. 2, 54; Brut. 102. – C) M. Caelius Rufus, unter Ciceros u. des M. Krassus Leitung in Wissenschaften u. Künsten, bes. in der Beredsamkeit gebildet, vertrauter Freund Ciceros u. von diesem in der noch erhaltenen Rede pro Caelio verteidigt, später Cäsarianer, s. bes. Cic. Brut. 273. Caes. b. c. 3, 20 sqq. Vell. 2, 68, 1 sq. Sen. de ira 3, 8, 4. Quint. 10, 1, 115; vgl. die Auslgg. zu Tac. dial. 17, 1. – II) Caelius Aurelianus, ein röm. Arzt (des 5. Jahrh. n. Chr.) aus Sikka in Numidien, von dem wir noch zwei Schriften besitzen: Acutarum Passionum libri III und Chronicarum Passionum libri V, sowie größere Bruchstücke anderer Werke (abgedruckt in Roses Aenecdota Graeca et Graecol. 2, 163 bis 202). Vgl. W. Teuffel Gesch. der röm. Liter.5, § 463, 1. – III) Caelius Mons, der südl. vom Palatinus u. östl. vom Aventinus gelegene cälische Hügel zu Rom, ben. nach dem Tusker Caeles Vibenna (der Sage nach Stammvater der gens Caelia), j. der lateranische Berg, Varr. LL. 5, 46 u.a.: maior Caelius et minor, der eigentliche Caelius u. der Caeliolus (w. s.), Mart. 12, 18, 6. – Dav. abgel.: Caeliānus, a, um, cälianisch, des Cälius, orationes (des Cälius no. I, C), Tac. dial. 21, 3. – subst., Caeliāna, ōrum, n., die Schriften des Cäl. Antip. (oben no. I, B), Cic. ad Att. 13, 8. Caeliānī, ōrum, m., die Soldaten des Cäles Vib. (oben no. III), Varr. LL. 5, 46 (in der orat. imp. Claud. 1, 20 im Corp. inscr. Lat. 13, 1668 [= Corn. Tac. erkl. von Nipperdey Bd. 2. S. 3143] Caelianus exercitus gen.).

    lateinisch-deutsches > Caelius

  • 12 Caelius

    Caelius (Coelius), a, um, I) Name eines röm. plebej. Geschlechts in den Familien der Caldi u. Rufi. Bes. bekannt sind: A) C. Caelius Caldus, ein Zeitgenosse des L. Krassus Orator, aus niederem Stande, der durch Tüchtigkeit u. seine Beredsamkeit zu den höchsten Ehrenstellen gelangte, als Volkstribun Verf. eines Gesetzes, nach dem in den Gerichten auch über Fälle des Hochverrats durch Täfelchen abgestimmt werden sollte, Cic. de or. 1, 117; Planc. 52; de legg. 3, 36. – B) L. Caelius Antipater, ein berühmter röm. Annalist u. Rechtskundiger, Zeitgenosse der Gracchen, Freund des L. Krassus Orator, behandelte in 7 Büchern Annales die Geschichte des zweiten punischen Kriegs (von Livius viel benutzt), Cic. de legg. 1, 6; de or. 2, 54; Brut. 102. – C) M. Caelius Rufus, unter Ciceros u. des M. Krassus Leitung in Wissenschaften u. Künsten, bes. in der Beredsamkeit gebildet, vertrauter Freund Ciceros u. von diesem in der noch erhaltenen Rede pro Caelio verteidigt, später Cäsarianer, s. bes. Cic. Brut. 273. Caes. b. c. 3, 20 sqq. Vell. 2, 68, 1 sq. Sen. de ira 3, 8, 4. Quint. 10, 1, 115; vgl. die Auslgg. zu Tac. dial. 17, 1. – II) Caelius Aurelianus, ein röm. Arzt (des 5. Jahrh. n. Chr.) aus Sikka in Numidien, von dem wir noch zwei Schriften besitzen: Acutarum Passionum libri III und Chronicarum Passionum libri V, sowie
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    größere Bruchstücke anderer Werke (abgedruckt in Roses Aenecdota Graeca et Graecol. 2, 163 bis 202). Vgl. W. Teuffel Gesch. der röm. Liter.5, § 463, 1. – III) Caelius Mons, der südl. vom Palatinus u. östl. vom Aventinus gelegene cälische Hügel zu Rom, ben. nach dem Tusker Caeles Vibenna (der Sage nach Stammvater der gens Caelia), j. der lateranische Berg, Varr. LL. 5, 46 u.a.: maior Caelius et minor, der eigentliche Caelius u. der Caeliolus (w. s.), Mart. 12, 18, 6. – Dav. abgel.: Caeliānus, a, um, cälianisch, des Cälius, orationes (des Cälius no. I, C), Tac. dial. 21, 3. – subst., Caeliāna, ōrum, n., die Schriften des Cäl. Antip. (oben no. I, B), Cic. ad Att. 13, 8. Caeliānī, ōrum, m., die Soldaten des Cäles Vib. (oben no. III), Varr. LL. 5, 46 (in der orat. imp. Claud. 1, 20 im Corp. inscr. Lat. 13, 1668 [= Corn. Tac. erkl. von Nipperdey Bd. 2. S. 3143] Caelianus exercitus gen.).

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  • 13 stridor

    strīdor, ōris, m. (strido), das Zischen, Schwirren, Schrillen, Knirschen, Knistern, Knarren, Pfeifen, Saufen, des Windes, Cic.: der Türangel, Cic.: der Säge, Cic.: der Flöte, Calp.: der Zähne, das Knirschen, Cels. u.a.: str. pectoris, Marc. Emp.: str. maris, Serv. – v. Tieren, wie der Schlange, Ov.: des Schweines, das Grunzen, Ov.: der Gans, das Zischen, Petron.: der Affen, Ov.: des Elefanten, Auct. b. Afr. u. Liv.: der Bienen, das Schwirren, Ov. – v. Menschen, tribuni, das Zischeln, Cic. – Plur., magni stridores, Rauschen, Brausen der Wogen, Verg., od. das Summen der Bienen, Verg.: terrifici stridores, Schmettern der Tuba, Sil.: aurium stridores, Ohrensausen, Plin.

    lateinisch-deutsches > stridor

  • 14 stridor

    strīdor, ōris, m. (strido), das Zischen, Schwirren, Schrillen, Knirschen, Knistern, Knarren, Pfeifen, Saufen, des Windes, Cic.: der Türangel, Cic.: der Säge, Cic.: der Flöte, Calp.: der Zähne, das Knirschen, Cels. u.a.: str. pectoris, Marc. Emp.: str. maris, Serv. – v. Tieren, wie der Schlange, Ov.: des Schweines, das Grunzen, Ov.: der Gans, das Zischen, Petron.: der Affen, Ov.: des Elefanten, Auct. b. Afr. u. Liv.: der Bienen, das Schwirren, Ov. – v. Menschen, tribuni, das Zischeln, Cic. – Plur., magni stridores, Rauschen, Brausen der Wogen, Verg., od. das Summen der Bienen, Verg.: terrifici stridores, Schmettern der Tuba, Sil.: aurium stridores, Ohrensausen, Plin.

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  • 15 Achilles

    Achillēs, is, m. (Ἀχιλλεύς, dah. auch Achilleus, Corp. inscr. Lat. 6, 11554, u. bei Dicht. auch Genet. Achillei od. Achilli: Akk. Achillea: Vok. Achille: Abl. Achilli), Achilles, der durch Kraft und Schönheit ausgezeichnete griech. Held vor Troja, Sohn des Peleus, Königs von Thessalien, u. der Nerëide Thetis, Vater des Pyrrhus od. Neoptolemus, Verg. Aen. 1, 468 sqq. Ov. met. 12 extr. u. 13 in. Hyg. fab. 107. Cic. Tusc. 1, 105. Sall. hist. fr. 3, 40 (32). – dah. appellat., ein Achilles = ein schöner u. kräftiger Held od. Jüngling übh., Plaut. mil. 1054. Verg. Aen. 6, 89. Gell. 2, 11, 1. Val. Max. 3, 2, 21. – Dav. abgeleitet: 1) Achillēis, idos, f. die Achillëide, ein unvollendetes Heldengedicht des Statius. – 2) Achillēus, a, um (Ἀχίλλειος), zu Achilles gehörig, achillëisch, des Achilles, stirps, Verg.: statuae, Statuen, die eine Lanze hielten, Plin.: cothurnus, der hohe tragische Stil des Epos, dessen Gegenstand häufig Achilles war, Prop. – Subst., a) in der Geogr.: α) Achillēa (insula) od. Achillis insula, ae, f. (auch Leuce, Λευκή gen.), an der Mündung des Borysthenes gelegene Insel, mit einem fabelhaften Heiligtum des Achilles, Mela u. Plin. – β) Achillēa, ae, f., eine Insel bei Samos im Ägäischen Meere, Plin. – γ) Achilleus cursus (Ἀχίλλειος δρόμος), Achilles-Rennbahn, eine jetzt durch Anschwemmung sehr veränderte Halbinsel an der Mündung des Borysthenes, wo Achilles ein Wettrennen gehalten haben soll, Plin. u. Mela (griech.). – δ) Achillēum, I, n. (Ἀχίλλειον), fester Ort beim Vorgebirge Sigeum in Troas, von den Mytilenäern erbaut, mit dem Grabhügel des Achilles, Plin. – b) in der Botanik: α) Achillēa, ae, f. (sc. herba) u. Achillēos, ī, f. (ἡ Ἀχίλλειος sc. βοτάνη), eine nach der Sage von Achilles zur Heilung des Telephus aufgefundene Pflanze, die Schafgarbe, Plin. – β) Achillēum, ī, n., eine Gattung zarten Schwammes, Plin. – 3) Achilliacus, a, um = Achilleus, Ven. Fort. carm. 7, 8, 63. – 4) Achillīdēs, ae, m. (Ἀχιλλείδης), ein Nachkomme des Achilles, ein Achillide, Ov. epist. 8, 3; Ibis 301.

    lateinisch-deutsches > Achilles

  • 16 Canopus [1]

    1. Canōpus, ī, f. (Κάνωβος, selten Κάνωπος; vgl. Quint. 1, 5, 12), I) Stadt in Unterägypten, an der kanopischen (od. westl.) Nilmündung, der Sage nach Gründung der Spartaner zu Ehren des in der Gegend verstorbenen Canopus, des Steuermanns des Menelaus, Tac. ann. 2, 60; vgl. Dict. Cret. 6, 1: berüchtigt wegen der dort herrschenden Üppigkeit (Κανωβισμός), dah. Canopus famosus, Iuven. 15, 46; vgl. 6, 84. Sen. ep, 51, 3. – meton. für Unterägypten, Verg. georg. 4, 287: u. für ganz Ägypten, Lucan. 10, 64. Iuven. 1, 26. – Dav.: A) Canōpīus, a, um, kanopisch, litora, Catull. 66, 58.: Nbf. Canopaeus, Isid. 14, 3, 28. – B) Canōpicus, a, um (Κανωβικός), kanopisch, Nili ostium C., Mela u. Plin.: arbor C., Plin. – subst., Canōpica, ōrum, n., kanopisches Backwerk, Anthol. Lat. 199, 48 R. – C) Canōpītēs, ae, m., der aus Kanopus Gebürtige, der Kanopite, Canopitae collyrium, Cels. 6, 6, 25 u. 28. – Plur. Canōpītae, ārum, m. (Κανωβιται), die Einw. von Kanopus, die Kanopiten, Cic. b. Quint. 1, 5, 13. – D) Canōpītānus, a, um, kanopitanisch, ostium, Solin. 32, 42. – II) eine kleine unbewohnte Insel vor der kanopischen Nilmündung, Mela 2, 7, 6 (2. § 103). Auct. b. Alex. 25, 5.

    lateinisch-deutsches > Canopus [1]

  • 17 Achilles

    Achillēs, is, m. (Ἀχιλλεύς, dah. auch Achilleus, Corp. inscr. Lat. 6, 11554, u. bei Dicht. auch Genet. Achillei od. Achilli: Akk. Achillea: Vok. Achille: Abl. Achilli), Achilles, der durch Kraft und Schönheit ausgezeichnete griech. Held vor Troja, Sohn des Peleus, Königs von Thessalien, u. der Nerëide Thetis, Vater des Pyrrhus od. Neoptolemus, Verg. Aen. 1, 468 sqq. Ov. met. 12 extr. u. 13 in. Hyg. fab. 107. Cic. Tusc. 1, 105. Sall. hist. fr. 3, 40 (32). – dah. appellat., ein Achilles = ein schöner u. kräftiger Held od. Jüngling übh., Plaut. mil. 1054. Verg. Aen. 6, 89. Gell. 2, 11, 1. Val. Max. 3, 2, 21. – Dav. abgeleitet: 1) Achillēis, idos, f. die Achillëide, ein unvollendetes Heldengedicht des Statius. – 2) Achillēus, a, um (Ἀχίλλειος), zu Achilles gehörig, achillëisch, des Achilles, stirps, Verg.: statuae, Statuen, die eine Lanze hielten, Plin.: cothurnus, der hohe tragische Stil des Epos, dessen Gegenstand häufig Achilles war, Prop. – Subst., a) in der Geogr.: α) Achillēa (insula) od. Achillis insula, ae, f. (auch Leuce, Λευκή gen.), an der Mündung des Borysthenes gelegene Insel, mit einem fabelhaften Heiligtum des Achilles, Mela u. Plin. – β) Achillēa, ae, f., eine Insel bei Samos im Ägäischen Meere, Plin. – γ) Achilleus cursus (Ἀχίλλειος δρόμος), Achilles- Rennbahn, eine jetzt durch Anschwemmung sehr
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    veränderte Halbinsel an der Mündung des Borysthenes, wo Achilles ein Wettrennen gehalten haben soll, Plin. u. Mela (griech.). – δ) Achillēum, I, n. (Ἀχίλλειον), fester Ort beim Vorgebirge Sigeum in Troas, von den Mytilenäern erbaut, mit dem Grabhügel des Achilles, Plin. – b) in der Botanik: α) Achillēa, ae, f. (sc. herba) u. Achillēos, ī, f. (ἡ Ἀχίλλειος sc. βοτάνη), eine nach der Sage von Achilles zur Heilung des Telephus aufgefundene Pflanze, die Schafgarbe, Plin. – β) Achillēum, ī, n., eine Gattung zarten Schwammes, Plin. – 3) Achilliacus, a, um = Achilleus, Ven. Fort. carm. 7, 8, 63. – 4) Achillīdēs, ae, m. (Ἀχιλλείδης), ein Nachkomme des Achilles, ein Achillide, Ov. epist. 8, 3; Ibis 301.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > Achilles

  • 18 Canopus

    1. Canōpus, ī, f. (Κάνωβος, selten Κάνωπος; vgl. Quint. 1, 5, 12), I) Stadt in Unterägypten, an der kanopischen (od. westl.) Nilmündung, der Sage nach Gründung der Spartaner zu Ehren des in der Gegend verstorbenen Canopus, des Steuermanns des Menelaus, Tac. ann. 2, 60; vgl. Dict. Cret. 6, 1: berüchtigt wegen der dort herrschenden Üppigkeit (Κανωβισμός), dah. Canopus famosus, Iuven. 15, 46; vgl. 6, 84. Sen. ep, 51, 3. – meton. für Unterägypten, Verg. georg. 4, 287: u. für ganz Ägypten, Lucan. 10, 64. Iuven. 1, 26. – Dav.: A) Canōpīus, a, um, kanopisch, litora, Catull. 66, 58.: Nbf. Canopaeus, Isid. 14, 3, 28. – B) Canōpicus, a, um (Κανωβικός), kanopisch, Nili ostium C., Mela u. Plin.: arbor C., Plin. – subst., Canōpica, ōrum, n., kanopisches Backwerk, Anthol. Lat. 199, 48 R. – C) Canōpītēs, ae, m., der aus Kanopus Gebürtige, der Kanopite, Canopitae collyrium, Cels. 6, 6, 25 u. 28. – Plur. Canōpītae, ārum, m. (Κανωβιται), die Einw. von Kanopus, die Kanopiten, Cic. b. Quint. 1, 5, 13. – D) Canōpītānus, a, um, kanopitanisch, ostium, Solin. 32, 42. – II) eine kleine unbewohnte Insel vor der kanopischen Nilmündung, Mela 2, 7, 6 (2. § 103). Auct. b. Alex. 25, 5.
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    2. Canōpus u. -os, ī, m. (Κάνωπος), ein Stern erster Größe im Schiffe Argo, einem Sternbilde auf der südlichen Halbkugel, nur im südl. Europa sichtbar, Manil. 1, 215. Plin. 2, 178. Lucan. 8, 181: stella Canopi, Vitr. 9, 5, 4. – Canŏpos gemessen b. Mart. Cap. 8. § 808.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > Canopus

  • 19 lucifer

    lūcifer, fera, ferum (lux u. fero), Licht bringend, I) eig.: A) adi.: 1) im allg.: lampas, Acc. tr. fr.: equi, die Pferde der Luna, Ov.: pars lunae, der erleuchtet ist, Lucr.: oculorum semitae, orbes, Chalcid. – 2) prägn. = ans Licht bringend, manus, der Lucina, Ov.: Diana Lucifera, Cic. – B) subst., Lūcifer, ferī, m., der Planet Venus od. Morgenstern, Cic. u.a.: stella Lucifer interdiu, noctu Hesperus ita circumeunt etc., Varro r. r. 3, 5, 17: nach der Sage ein Sohn der Aurora u. Vater des Ceyx, Ov. met. 11, 271: dah. Lucifero genitus, von Ceyx, ibid. 346. – meton., der Tag, omnis Luc., Ov.: tot Luciferi, Ov.: exsiliente Lucifero, Amm. – II) übtr., licht-, heilbringend, Prud. psych. 625.

    lateinisch-deutsches > lucifer

  • 20 Magnesia

    Māgnēsia, ae, f. (Μαγνησία), I) ein fruchtbarer Küstenstrich außerhalb des Pelion am Ägäischen Meere, später zu Thessalien gerechnet, Liv. 42, 54, 10 u. s. – II) Statt in Karien, am Mäander, j. Inek-bazar, Liv. 37, 45, 1. Nep. Them. 10, 2 u. 4. – III) Stadt in Lydien am Berge Sipylus, j. Manissa, Liv. 36, 43, 9. – Dav.: 1) Māgnēs, ētis, Akk. ēta, m. (Μάγνης), magnesisch, subst. der Magnesier, Cic.: M. campus, Val. Flacc. – insbes. lapis Magnes od. bl. Magnes, der Magnetstein, Magnet, Cic. u. Plin. (Plin. unterscheidet einen männlichen und einen weiblichen, wovon letzterer unser »Braunstein« ist). – Plur. subst., Māgnētes, ium, Akk. as, m. (Μάγνητες), die Einw. von Magnesia (sowohl der Landschaft als der Städte, s. oben), die Magnesier, Liv., Ov. u. Tac. – 2) Māgnēsius (Māgnēsus), a, um (Μαγνήσιος), magnesisch, saxum, der Magnet, Lucr. 6, 1062. – 3) Māgnēssa, ae, f. (Μάγνησσα), die Magnesierin, Hor. carm. 3, 7, 18. – 4) Māgnētarchēs, ae, Akk. ēn, m. (Μαγνητάρχης), die höchste Obrigkeit der Magnesier (in Thessalien), Liv. 35, 31, 11 u. 35, 39, 6. – 5) Māgnēticus, a, um (Μαγνητικός), magnesisch, gemma, Claud. de Magnet. 26. – 6) Māgnētis, idis, Akk. ida, f. (Μαγνητις), magnesisch, Argo, nach der Sage zu Pagasä in Magnesien erbaut und bei Aphetä ins Meer gelassen, Ov. her. 12, 9. – 7) Māgnēsiānī, ōrum, m., die Einw. von Magnesia (no. II), die Magnesianer, Hieron. catal. scriptt. eccl. (de Ignatio).

    lateinisch-deutsches > Magnesia

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